Was ist GWP?
GWP (Global Warming Potential) ist ein Maß dafür, wie viel Wärme ein Kältemittel über einen Zeitraum von 100 Jahren in der Atmosphäre zurückhält, im Vergleich zu CO₂.
CO₂ dient als Referenzwert mit einem GWP von 1. Um dies zu veranschaulichen: Wenn die Umweltbelastung durch die Freisetzung von 1 kg CO₂ durch einen einzelnen Ballon dargestellt wird, hat die Freisetzung von 1 kg eines Kältemittels mit einem GWP von 1.000 die Wirkung von 1.000 Ballons. Es handelt sich um dieselbe Masse, jedoch mit tausendfacher Wirkung.
In der gesamten globalen Heiz- und Kühlinfrastruktur – einschließlich Supermärkten, Kühlhäusern, Lebensmittelverarbeitung, Logistik und Industrieanlagen – sind unbeabsichtigte Kältemittellecks eine tägliche Realität. Wenn diese Lecks synthetische Kältemittel mit hohem GWP betreffen, eskaliert die kumulative Klimabelastung rapide.
Viele synthetische Kältemittel haben ein GWP von 1.000, 2.000 oder sogar über 3.000. In der Praxis bedeutet dies:
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Ein System, aus dem nur 1 kg eines Kältemittels mit hohem GWP austritt, kann die gleichen Auswirkungen auf das Klima haben wie monatelanges Autofahren.
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Je höher das GWP, desto länger verbleiben diese Emissionen in der Atmosphäre und reichern sich unbemerkt an.